Afrika im Aufbruch

Der Migrationsdruck auf Europa wird sich auch in Zukunft ­ungebremst ­fortsetzen, wenn sich die Lebensbedingungen in den afrikanischen Ländern nicht deutlich verbessern. Vor allem Jugendlichen muss in ihren Ländern eine Perspektive aufgezeigt werden.

Junge Künstler und Aktivisten – wie z.B. die Bewegung „Y’en a marre“ – rufen ihre Landsleute dazu auf, sich für bessere Lebensbedingungen in ihren Ländern und Gemeinden einzusetzen. Sie greifen in das politische und ­soziale ­Geschehen in ihren Ländern mit künstlerischen und politischen ­Aktionen ein, um mehr soziale Gerechtigkeit und Freiheit einzufordern.
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Der Verein AUGEN BLICKE AFRIKA e.V. wird in Kooperation mit einer ­Vielzahl Hamburger Vereine sowie dem Verein Africulturban in Dakar zahl­reiche engagierte afrikanische Künstler aus den urbanen Kunst- und Kulturszenen Senegals, Burkina Fasos und Ghanas einladen. Die Künstler präsentieren ihre Werke und es gibt Begegnungsworkshops zwischen Deutschen und Afrikanern.

Zu den eingeladenen Gästen gehören u.a.

Bildschirmfoto 2018-05-29 um 12.50.14Bildschirmfoto 2018-05-29 um 12.50.23Fatou Kande Senghor,
Fotografie, Film, Installation

Prof. Felwine Sarr: Ökonom, Autor, ­Philosoph stellt seine Thesen über die ­Zukunft Afrikas und der Welt mit seinem vieldiskutierten Buch „Afrotopia“ zur ­Diskussion.

Die bekanntesten Hip-Hop Formationen Dakars: Keur Gui und Matador.
Und das Rap Theater Fokn Boys aus Ghana.

Bildschirmfoto 2018-05-29 um 12.50.33Bildschirmfoto 2018-05-29 um 12.50.43Bildschirmfoto 2018-05-29 um 12.50.51

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Veranstaltungshinweise des RLS Afrikareferat

Liebe Afrikainteressierte, Kolleg_innen und Freund_innen,
hiermit möchten wir Euch / Sie auf folgende Veranstaltungen im Oktober in Berlin und Hamburg hinweisen:

Symposium, Film und Konzert
«Mit Besen und Kochlöffeln gegen den Diktator» Burkina Faso zwischen Revolte und Wahl
16.10.2015 | Volksbühne, Roter Salon, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin | 10:00 – 21:00 Uhr

Fast genau ein Jahr nach dem beeindruckenden Volksaufstand in Burkina Faso, der in wenigen Tagen die 27 Jahre währende Diktatur von Blaise Compaoré und seinem Regime beendete machte das Westafrikanische Land vor zwei Wochen wieder Schlagzeilen. Der verzweifelte Versuch der Präsidentengarde die neue Übergangsregierung zugunsten von Gefolgsleuten Compaorés zu stürzen schlug jedoch fehl. AfricAvenir hat in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung, dem Arbeitskreis Panafrikanismus München, dem Centre Français de Berlin und der Volksbühne einige der Protagonist_innen der Revolte nach Berlin einladen können. Auf diesem hochkarätig besetzten internationalen Symposium fragen wir: Was waren und sind die Ziele der Bewegung? Warum war die Revolte erst nach 27 Jahren möglich bzw. erfolgreich? Was hat sie letztendlich ermöglicht? Wo steht die burkinische Revolution heute? Wie wirkt sich die aktuelle Situation auf die anstehenden Wahlen aus?

Diese und andere Fragen diskutieren Smockey (Musiker, Balai Citoyen), Sams‘K Le Jah (Musiker, Balai Citoyen), Francis Kpatindé (Science-Po Paris, UN-Berater und freier Journalist), Moussa Diallo (Confédération générale du travail du Burkina, CGT-B), Bruno Jaffré (Biograf Sankaras), Ra-Sabla Seydou Ouédraogo (Ökonom, Institut FREEAFRIK, angefragt), Lila Chouli (Autorin „Burkina Faso 2011: Chronique d’un mouvement social“, angefragt), David Gakunzi (Sankara-Experte), Aziz Fall (Politologe), Hamado Dipama (Arbeitskreis Panafrikanismus München)

Das Symposium findet auf Deutsch und Französisch mit Simultanübersetzung statt. Der Eintritt hierfür ist frei. Anmeldungen bis 14.10.2015 unter: t.kulla@africavenir.org
Tickets für Film & Konzert kosten 15,- Euro bzw. 10,- Euro (ermäßigt).
Weitere Informationen http://www.rosalux.de/event/54227/mit-besen-und-kochloeffeln-gegen-den-diktator.html

Vortrage und Diskussion
Afrikas strahlendes Gold – Uranabbau und seine verhängnisvollen Folgen

Obwohl die gesellschaftliche Zustimmung zur Atomenergie weltweit sinkt, weil langfristige Umwelt- und Gesundheitsschäden sowie soziale Kosten des Uranabbaus immer drückender werden, wird in einigen Ländern Afrikas der Uranabbau weiter forciert. Argumentiert wird von den Regierenden in der Regel mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze und den erwarteten Deviseneinnahmen. Von den Kritikern wird neben dem Verweis auf drohende Gesundheits- und Umweltschäden, die fehlende Transparenz bei Abbaukonzessionen sowie die mangelhafte Aufklärung betroffener Gemeinschaften beklagt. Verwiesen wird oft auch auf die Zementierung der Abhängigkeit von Rohstoffexporten. Insbesondere Tansania steht an der Schwelle zur Uranförderung. Seit Jahren vergibt die Regierung Explorations- und Schürfrechte für Uran an transnationale Firmen, bspw. aus Kanada, Russland, China und Australien. Gerüchten zufolge wird Präsident Kikwete dieser Tage die erste Mine in der südlichen Region des Mkuju-River eröffnen.

21.10.2015 | 19:00 Uhr | W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Hamburg | Nernstweg 32-34 | 22765 Hamburg

ReferentInnen: Flaviana Charles (Legal Human Rights Centre / Tanzania) und Patrick Schukalla (Zentrum Moderner Orient / Berlin) diskutieren aktuelle Entwicklungen in Tansania.
Die Veranstaltung findet in Englisch mit Deutscher Übersetzung statt.
Weitere Informationen http://www.hamburg.rosalux.de/event/54243/afrikas-strahlendes-gold-uranabbau-und-seine-verhaengnisvollen-folgen.html

22.10.2015 | 18:00 Uhr |  Rosa-Luxemburg-Stiftung, Salon, Berlin | Franz-Mehring-Platz 1 | 10243 Berlin

ReferentInnen: Flaviana Charles (Legal Human Rights Centre / Tanzania) diskutiert aktuelle Entwicklungen in Tansania und Günter Wippel (uranium-network) reflektiert Erfahrungen aus anderen afrikanischen Staaten wie Niger, Gabun, Malawi und Namibia.
Veranstaltung in Englisch.
Weitere Informationen: http://www.rosalux.de/event/54244/afrikas-strahlendes-gold.html

Afrika erzählt, Berlin hört zu

Von: info@afrika-medien-zentrum.de
Betreff: Kooperationsanfrage zu Literaturprojekt 2015
Datum: 12. Dezember 2014 14:11:50 MEZ
An: mail@augen-blicke-afrika.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

 
nach dem erfolgreichen Abschluss der Veranstaltungen des Projekts „Afrikanische Bibliothek in Berlin: Fortbildung zu afrikanischer Literatur und Austausch über entwicklungspolitische Themen“ im Jahr 2014, möchten wir im nächsten Jahr durch die Veranstaltungsreihe „Afrika erzählt, Berlin hört zu“ an diesen Erfolg anknüpfen. Über den Verlauf der verschiedenen Veranstaltungen können Sie sich auf unserer Homepage informieren: www.amz-berlin.de

Das Afrika Medien Zentrum plant bis Ende Februar 2015 den Beginn des neuen Projekts. Inhalt und Ziel sollen sein:

Eine Seminarreihe „Afrikanische Literatur – gestern – heute – morgen“; es handelt sich dabei um eine Fortbildungsreihe aus Lesungen, Filmvorführungen und Workshops mit anschließender Diskussion
Gespräch mit afrikanischen Autoren und Regisseuren
Begegnung und Austausch im Rahmen entwicklungspolitischer Bildung und afrikanischer Literatur
Förderung eines realistischen Afrika-Bildes
Momentan sind wir in der Vorbereitungs- und Planungsphase und benötigen vor allem Möglichkeiten zur Vernetzung mit Autoren und Regisseuren afrikanischer Herkunft, die in Deutschland ansässig sind oder sich im Zeitraum Anfang März bis Ende Dezember 2015 in Deutschland aufhalten.

Insbesondere für unsere Auftaktveranstaltung Mitte März suchen wir Autoren, die ihre Bücher vorstellen möchten. Gerne können Sie uns auch Referenten für Podiumsdiskussionen und/oder Moderatoren vorschlagen, die eine Diskussionsrunde führen können. Wir sind für Vorschläge und Ideen jeder Art offen. Würden Sie unsere Anfrage auch in ihren Netzwerken weiterleiten?

Des weiteren würden wir uns sehr freuen, Sie als Kooperationspartner zu gewinnen. Im Gegenzug können wir Ihre Organisation ebenfalls im Rahmen unserer Veranstaltungen bewerben und Ihre Veranstaltungen in unserem Netzwerk weiterleiten.

An dieser Stelle nutzen wir die Gelegenheit, um unseren Verein, das Afrika Medien Zentrum e.V., vorzustellen. Wir haben das Ziel, einen interkulturellen Austausch unter Afrikanern mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sowie den Austausch mit der Mehrheitsgesellschaft zu fördern. Außerdem bringen wir LoNam – Das Afrika-Magazinmit Sitz in Berlin heraus. Alle zwei Monate berichten wir ausführlich über Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport in Afrika und der afrikanischen Diaspora im deutschsprachigen Raum. Neben der Redaktion beherbergt das Medien Zentrum auch den einzigen afrikanischen Leseraum seiner Art in Berlin. Regelmäßig erweitern wir unseren Bestand an Büchern, DVDs und CDs mit afrikanischem Hintergrund in mehreren Sprachen.

Ansprechpartnerin für dieses Projekt ist Antonia Reglin unter
info@afrika-medien-zentrum.de
Für Rückfragen stehen wir jederzeit zu Ihrer Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Andrea Herrmann

Afrika Medien Zentrum e.V.

Afrika Medien Zentrum e.V.
Torfstr. 12
13353 Berlin
Tel: (030) 97 89 55 36
Fax: (030) 96 08 99 97
www.amz-berlin.de
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Achtung!
Neue Adresse ab 1.01.2015
Großkopfstraße 6-7
13403 Berlin

Impressionen vom Symposium 2014

Wir sind sehr zufrieden und glücklich über den spannenden und aufregenden Verlauf unseres Festivals. Die Kritik war durchweg positiv was unsere Filmauswahl, die Durchführung, unsere afrikanischen Gäste und den australischen Gast betrifft. Auch die leicht gestiegene Zuschauerzahl ermutigt uns, im nächsten Jahr das Festival fortzuführen und sogleich auf die Suche nach neuen spannenden und erkenntnisreichen afrikanischen Filmen zu gehen.
Um Rückmeldungen und Kommentare zum Festival wird gebeten.

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Julien Enoka Ayemba, Balufu Bakupa-Kanyinda, Jihan El-Tahri, Jean Pierre Bekolo
Hans-Jörg Heinrich, Julien Enoka Ayemba, Barbara Derboven (Übersetzerin) Balufu Bakupa-Kanyinda, Jean Pierre Bekolo, Jihan El-Tahri
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von links nach rechts
Ingrid Wernich,
Jean Pierre Bekolo,
Hans-Jörg Heinrich,
Jihan El-Tahri,
Julien Enoka Ayemba,
Balufu Bakupa-Kanyinda,
Ayemba,
Burkhard Leber,
Barbara Derboven