Kamerun – Autopsie einer Unabhängigkeit

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Kamerun – Autopsie einer Unabhängigkeit

Dokumentarfilm, Frankreich / Kamerun 2008, R.: Valérie Osouf, Gaëlle Le Roy, 53 Min.,

frz./ engl. OF, dt. UT

Dieser Dokumentarfilm über den „geheimen“ Kolonialkrieg Frankreichs in Kamerun zwischen 1955 und 1971 zeigt, wie massiv Frankreich die eigenen Interessen auch nach der formalen Unabhängigkeit Kameruns 1960 mit Unterstützung der kamerunischen Regierung durchsetzte. Damit sollte Frankreichs Unabhängigkeit im Bergbau sowie im Energiebereich gesichert werden.
Dieser Krieg war durch eine unglaubliche Brutalität gekennzeichnet: Massenerschießungen, Bombardierungen und Einsatz von Napalm kosteten einem Zehntel der kamerunischen Bevölkerung das Leben.
Historiker, Aktivisten, Politiker und Überlebende erzählen ihre Version dieses langen Befreiungskampfes.
Der Film steht stellvertretend für die enge Zusammenarbeit der herrschenden Klasse mit den ehemaligen Kolonialmächten in vielen Teilen Afrikas.

 

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Valérie Osouf absolvierte zunächst ein Geschichtsstudium in Frankreich, lebte danach fünf Jahre in Dakar/Senegal und studierte dort Journalismus. Als Journalistin arbeitete sie für Zeitungen und fürs Radio. Zurück in Paris begann sie, Filme zu realisieren mit dem Schwerpunkt der aktuellen Auswirkungen des Kolonialismus auf die Länder Afrikas.

 

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