FATUMA

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FATUMA

Tansania 2018, R.: Jordan Riber, 78 Min., Swahili OF, engl. UT

Fatuma und ihre Tochter Neema arbeiten tagaus, tagein auf dem Feld, um das Leben der sechsköpfigen Familie zu sichern. Neema ist wissbegierig und besucht gerne die Schule, aber die Feldarbeit geht vor. Ihre Leistungen lassen durch die Doppelbelastung zunehmend nach und dann will ihr Vater sie auch noch verheiraten mit einem viel älteren Mann. Mit dem erzielten „Brautpreis“ will er seine Geliebte beglücken.
Zunehmend kommen in Fatuma Unsicherheit und Verzweiflung auf. Sie schließt sich einer Frauengruppe an, die die Ernteerträge gewinnbringend über das Internet vermarktet. Und dann entdeckt sie, dass ihr Mann die Ernte schon an einen ortsansässigen Händler verkauft hat. Fatuma beginnt für Neema und gegen ihren Mann zu kämpfen.
Der Film spielt in der fruchtbaren und malerischen Landschaft rund um Arusha, im nördlichen Tansania.
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Jordan Riber ist in Simbabwe aufgewachsen. Seit gut fünfzehn Jahren lebt er in Tansania. Als Regisseur, Autor und Produzent arbeitet er eng zusammen mit „Media for Development International Tanzania“, einer Initiative, die mit Fachleuten aus Tansania verschiedenste Medienprogramme für die einheimische Bevölkerung und für andere Länder Afrikas erstellt. „Fatuma“ wurde beim Sansibar Filmfestival (ZIFF) 2018 als bester Film ausgezeichnet.