Espoir Voyage

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Espoir Voyage

Dokumentarfilm, Burkina Faso / Frankreich 2011, R.: Michel K. Zongo,
81 Min., Mòoré / frz. OF, engl. UT

Der burkinische Regisseur Michel Zongo begibt sich auf eine persönliche Spurensuche nach seinem älteren Bruder Joanny, der sein Heimatdorf mit nur 14 Jahren verließ, um, wie viele andere auch, in der Elfenbeinküste als Plantagenarbeiter Geld für sich und die Familie zu verdienen. Seitdem hatte niemand mehr von Joanny gehört. Nach vielen Jahren erreichte die Nachricht von seinem Tod die Familie. Wie lebte Joanny? Warum starb er?
Mit der Geschichte seines Bruders erzählt Zongo auch die Geschichte innerafrikanischer Arbeitsmigration und reflektiert dabei die Folgen: den Zusammenhalt sowie die Konflikte der Wanderarbeiter und die Sorgen der zurückgelassenen Familien, die oft monatelang keine Nachricht vom Verbleib ihrer Nächsten erhalten.

 

Grafikclip

Michel K. Zongo, geb. 1974 in Burkina Faso, begann als Regie- und Kameraassistent in seinem Heimatland. Heute schreibt er Drehbücher, arbeitet als Regisseur und Kameramann. Der Film „Espoir Voyage“ ist sein erster langer Dokumentarfilm und lief bei der Berlinale 2012 beim Internationalen Forum des Jungen Films.