GERMAINE ACOGNY – Die Essenz des Tanzes |
Germaine Acogny gilt als „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes“: In der nach ihr benannten Acogny-Technik verschmelzen traditionelle westafrikanische Tanzformen mit europäischem Modern Dance. Der Dokumentarfilm zeichnet das Lebenswerk der heute über 80-jährigen Tänzerin und Choreografin nach.Der Film gibt einerseits Einblicke in ihre Tanzschule École des Sables im Senegal, wo Germaine Acogny täglich eine neue Generation von Tänzer*innen aus der ganzen Welt unterrichtet. Neben aktuellen Workshop-Szenen und Momenten aus Acognys Alltag nutzt der Film Archivmaterial ihrer internationalen Karriere: Auftritte auf großen Bühnen, Neuinterpretationen klassischer Stücke und die Entwicklung einer eigenständigen afrikanischen Tanzsprache. Der Film feiert Acognys künstlerische Vision, ihre pädagogische Leidenschaft und ihren kulturellen Einfluss. |
Greta-Marie Becker ist eine deutsche Regisseurin, die teilweise in Ecuador aufwuchs. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien. Mit „Germaine Acogny - Die Essenz des Tanzes” hat sie ihr zweites Langfilmprojekt realisiert. Der Film erhielt dieses Jahr gleich zwei Preise: als Bester Film beim französischen Kulturkritikpreis Prix de la Critique und den Young Vision Award beim Millenium International Documentary Film Festival in Brüssel. Er gilt als wichtiger Beitrag afrikanischer Tanzgeschichte im zeitgenössischen Kino. |

