Film 2026

À VOIX BASSE – Mit leiser Stimme

 

Spielfilm, Frankreich / Tunesien 2026, R.: Leyla Bouzid, 113 Min., Französisch / Arabisch OF, dt. UT

Der Spielfilm handelt von der jungen Frau Lilia. Sie kehrt zur Beerdigung ihres Onkels in ihre Heimat Tunesien zurück und trifft dort auf ihre Familie, die nichts über ihr Leben in Paris noch über die Frau weiß, die sie beim Heimatbesuch begleitet und mit der sie eine Beziehung führt.Während die Verwandtschaft zusammenkommt und alte Freunde, aber auch die Polizei auftaucht, wird Lilia bewusst, warum sie Tunesien verlassen hat. Sie macht sich auf den Weg, das Rätsel um den plötzlichen Tod ihres Onkels aufzuklären. Lilia ist entschlossen, sich den Geheimnissen in der Familie zu stellen und entdeckt in den Unterlagen ihres Onkels mehrere Briefe an immer dieselbe Person adressiert, die aber nie abgeschickt wurden. Leyla Bouzid kritisiert in ihrem Spielfilm gesellschaftliche Doppelmoral und Homophobie. Gleichzeitig erzählt sie eine berührende Geschichte voller Zärtlichkeit und Liebe.
Leyla Bouzid wurde in Tunis geboren und zog zum Studium nach Frankreich, wo sie Literaturwissenschaft und Filmregie studierte. Ihr Langfilmdebüt „A peine j’ouvre les yeux“ feierte 2015 Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen Venedig, erhielt dort mehrere Auszeichnungen und über 40 Preise weltweit. Ihr zweiter Film „Une histoire d’amour et de désir“ war 2021 der Abschlussfilm der Semaine de la Critique in Cannes. „Mit leiser Stimme“ ist ihr dritter Spielfilm.