{"id":4065,"date":"2018-10-08T15:09:54","date_gmt":"2018-10-08T13:09:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/?page_id=4065"},"modified":"2023-09-05T20:41:54","modified_gmt":"2023-09-05T18:41:54","slug":"podiumsdiskussion-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/podiumsdiskussion-3\/","title":{"rendered":"Podiumsdiskussion 2018"},"content":{"rendered":"<h1><a title=\"A Breakup Dawn in Africa\" href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/symposium-2018\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"border: 0px none; margin: 0px;\" title=\"english\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/engl-schrift-e1379972389153.gif\" alt=\"english\" width=\"60\" height=\"33\"><\/a><\/h1>\n<h1><strong>Podiumsdiskussion<br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<h2><strong>Sa. 03.11.2018 20:00 Uhr &#8211; Eintritt frei!<\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: middle;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/bestes-umdenken-Logo1225611.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1823 alignnone\" style=\"border: none; padding: 0px;\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/bestes-umdenken-Logo1225611.png\" alt=\"bestes umdenken Logo1225611\" width=\"83\" height=\"37\"><\/a><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top;\">\n<h3>In Kooperation mit <em>umdenken<\/em> \u2013 Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung Hamburg e.V.<br \/>\n(Gef\u00f6rdert mit Mitteln der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung Hamburg),<\/h3>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Filmemacher*innen greifen ein in politische und allt\u00e4gliche Auseinandersetzungen<\/strong><\/p>\n<p>In rasant sich ver\u00e4ndernden Gesellschaften kommt es auch in Afrika vielfach zu Problemen, meist zwischen jungen und alten Menschen. Die Jungen orientieren sich in Mode, Musik und Lebensstil an westlichen Vorbildern, die Alten wollen die Traditionen ihrer Vorfahren \u00adbehalten. Diese die Menschen im Alltag direkt betreffenden Probleme&nbsp; werden von afrikanischen Regisseur*innen h\u00e4ufig aufgegriffen.<br \/>\nDer zweite gro\u00dfe Bereich des afrikanischen Filmschaffens geht auf das Erbe des Kolonialismus zur\u00fcck, der Afrika westliche politische Strukturen und Grenzen hinterlassen hat, die ohne R\u00fccksicht auf die tats\u00e4chlichen sozialen und ethnischen Strukturen in den Regionen zu korrupten politischen F\u00fchrungseliten f\u00fchrten und z.T. schreckliche Konflikte unter den \u00adMenschen ausl\u00f6sen.<br \/>\nDer dritte Bereich sind die aktuellen&nbsp; Probleme, die durch Klima\u00adwandel, ungerechte wirtschaftliche Beziehungen, alte koloniale Abh\u00e4ngig\u00adkeiten und Ausverkauf von Land und Bodensch\u00e4tzen \u00adentstehen.<br \/>\nAll diese Themen werden entweder auf&nbsp; kom\u00f6diantische oder \u00addramatische Weise (wie z.B. in Bollywood-Produktionen) vorgef\u00fchrt oder aber von engagierten unabh\u00e4ngigen Filme\u00admacher*innen in \u00adDokumentar- und Spielfilmen verarbeitet.<br \/>\nUnser Festival zeigt haupts\u00e4chlich Produktionen von engagierten \u00adFilmemacher*innen des \u00adafrikanischen Kontinents, die soziale und \u00adpolitische Probleme in ihren L\u00e4ndern beobachten, dar\u00fcber erz\u00e4hlen oder sie dokumentieren.<br \/>\nDabei sind die Filmschaffenden nicht nur Beobachter*innen, sondern sie, ergreifen Position f\u00fcr ihre Landsleute, die sich gegen Despoten, Landraub, Armut und Bildungsnotstand zur Wehr setzen. Mitunter gehen sie so weit, als politische Aktivisten in sozialen Protest\u00adbewegungen mit oder ohne Kamera mitzuwirken, um diese K\u00e4mpfe &#8220;von unten&#8221; wirksam zu unterst\u00fctzen.<br \/>\nIn den Filmen der eingeladenen Regisseur*innen wird auch deutlich, dass digitale Medien wie Internet und Smartphone f\u00fcr die Menschen auch auf dem Land eine Welt er\u00f6ffnen, die \u00adInformation, Kommunikation und Widerstand \u00fcber regionale Grenzen hinaus erm\u00f6glichen.<br \/>\nWir m\u00f6chten mit den eingeladenen Regisseur*innen ins Gespr\u00e4ch kommen, um mehr \u00fcber ihre Motivation und ihr Selbstverst\u00e4ndnis als Filmemacher*innen zu erfahren.<br \/>\nDabei stellen sich folgende Fragen:<br \/>\nVerstehen sich die Podiumsg\u00e4ste als Dokumentaristen oder auch als Aktivisten? Was wollen die Regisseur*innen mit ihren Filmen be\u00adzwecken? F\u00fcr welche Zielgruppen sind die Filme \u00adgemacht worden? Gibt es vor Beginn der Arbeit&nbsp; eine Vorstellung davon?<br \/>\nWie werden die Filme verbreitet? Wo wurden sie gezeigt? Wurden sie verboten? Kann mit den Filmen eine eigene \u00d6ffentlichkeit\/Gegen\u00ad\u00f6ffentlichkeit hergestellt werden?<br \/>\nWelche Rolle spielen soziale Medien in der heutigen Zeit in den \u00adL\u00e4ndern Afrikas und tragen sie zu einer Mobilisierung und damit \u00adpolitischen Ver\u00e4nderung bei?<\/p>\n<p>Es diskutieren:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Eddy-Munyaneza.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4066 alignleft\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Eddy-Munyaneza-e1539003759878.jpg\" alt=\"Eddy Munyaneza\" width=\"120\" height=\"149\"><\/a><strong>Eddy Munyaneza<\/strong> aus Burundi bringt sich bei seinem Filmdreh &#8220;Uncertain Future&#8221; nicht nur selbst in Gefahr, sondern auch seine Frau und die Kinder, die ins Nachbarland Ruanda fl\u00fcchten m\u00fcssen. Er dokumentiert hautnah den \u00adAusbruch der Gewalt, als die Bev\u00f6lkerung gegen den despotischen Pr\u00e4sidenten von Burundi, Pierre Nkurunziza auf die Stra\u00dfe geht.&nbsp; Er zeigt, welche Opfer diese Demokratisierungsbewegung fordert, und schlie\u00dflich muss er selbst aus seinem Land fliehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/image_hawa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4067 alignleft\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/image_hawa-e1539003782468-239x300.jpg\" alt=\"image_hawa\" width=\"120\" height=\"148\"><\/a><strong>Hawa Essuman<\/strong>, die wir eigeladen haben, dokumentiert mit ihrer Kollegin Anjali Nayar das Wirken des Forstarbeiters Silas in Liberia, der zum Umwelt\u00adaktivisten wurde. Sie begleiten Silas \u00fcber f\u00fcnf Jahre bei seinem unerm\u00fcdlichen Kampf gegen Abholzung der Tropenw\u00e4lder und die damit verbundene \u00adVertreibung der dort ans\u00e4ssigen Landbev\u00f6lkerung. Sein zun\u00e4chst \u00f6kologisch motivierter Kampf richtet sich zunehmend gegen die Korruption in seinem Land, die das alles erst erm\u00f6glicht, und wird damit auch zu einem politischen Kampf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jordan-Riber.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4068 alignleft\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Jordan-Riber-e1539003816754.jpg\" alt=\"Jordan Riber\" width=\"120\" height=\"153\"><\/a><strong>Jordan Riber<\/strong> erz\u00e4hlt in &#8220;Fatuma&#8221; die Geschichte einer Frau in Tansania, die durch harte Feldarbeit die Familie ern\u00e4hrt. Die Stellung und Rolle der Frau steht im Mittelpunkt des Films, ebenso die strukturelle Gewalt, die die M\u00e4nner \u00adaus\u00fcben. Der Film zeigt Wege auf, wie sich die Frauen organisiert und selbstbewusst aus den Zw\u00e4ngen befreien und damit tradierte gesellschaftliche \u00adStrukturen ver\u00e4ndern<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diskussionsleitung:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/claudia_simons.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4532 alignleft\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/claudia_simons-e1540477376866-236x300.jpg\" width=\"122\" height=\"152\"><\/a><br \/>\n<strong>Claudia Simons<\/strong> ( Referentin Afrika, Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung Berlin)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Podiumsdiskussion Sa. 03.11.2018 20:00 Uhr &#8211; Eintritt frei! &nbsp; In Kooperation mit umdenken \u2013 Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung Hamburg e.V. 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