{"id":5234,"date":"2019-12-12T17:39:05","date_gmt":"2019-12-12T16:39:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/?page_id=5234"},"modified":"2022-09-18T17:41:01","modified_gmt":"2022-09-18T15:41:01","slug":"nachlese-2019","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/nachlese-2019\/","title":{"rendered":"Nachlese 2019"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/some-afterthoughts\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-994\" style=\"border: 0px none; margin: 0px;\" title=\"english\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/engl-schrift-e1379972389153.gif\" alt=\"english\" width=\"60\" height=\"33\"><\/a><\/p>\n<style>\nimg {border: 0;}<br \/><\/style>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>Im letzten Jahr pr\u00e4sentierten wir bei unserem<br \/>\n8. afrikanischen Filmfestival im Studio-Kino in der Bernstorffstra\u00dfe 50 Filme aus 20 L\u00e4ndern.<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5284\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_1.png\" alt=\"N_1\" width=\"359\" height=\"283\" srcset=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_1.png 359w, http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_1-300x236.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Diese neuen Produktionen vielfach junger <strong>afrikanischer Regisseur*innen<\/strong> prangern gesellschaftliche Missst\u00e4nde an, zeigen vielf\u00e4ltiges urbanes Leben und geben oft intime Einblicke in sich ver\u00e4ndernde famili\u00e4re, soziale und politische Strukturen in afrikanischen Gesellschaften. Auff\u00e4llig ist, dass die Filme nicht vordergr\u00fcndig politisch sind, sondern sie setzen sich differenziert mit dem <strong>Innenleben ihrer Protagonisten<\/strong> auseinander. Unsere Programmauswahl sprach mehr denn je ein breit gef\u00e4chertes Publikum an und mehrfach wurde bedauert, nicht alle Filme sehen zu k\u00f6nnen. Das Publikum war besonders bei <strong>Diskussionen<\/strong> engagiert wenn die <strong>Regisseur*in<\/strong> des gezeigten Films <strong>anwesend<\/strong> war.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wie immer gab es zur <strong>Er\u00f6ffnung<\/strong> des Festivals Fingerfood und Drinks. Diesmal hatten wir den senegalesischen <strong>Kora-Virtuosen Saliou Cissokho<\/strong> und den <strong>Balafonspieler Mansa Dembele<\/strong> aus Burkina Faso zu einem 40 min\u00fctigen Konzert vor der Leinwand des Studio-Kinos eingeladen. Die Zuh\u00f6rer im <strong>ausverkauften Kinosaal<\/strong> lauschten gebannt dem intensiven Wechselspiel zwischen den traditionellen Virtuosen dieser alten westafrikanischen Mandingomusik. Ohne Zugabe konnten Saliou Cissokho und Mansa Dembele den Saal nicht verlassen. Nach der Begr\u00fc\u00dfung der G\u00e4ste, der obligatorischen Rede zur Einstimmung in das Festival und den Danksagungen an unsere F\u00f6rderer zeigten wir den Er\u00f6ffnungsfilm Subira.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_2.png\" alt=\"N_2\" width=\"542\" height=\"180\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_3.png\" alt=\"N_3\" width=\"605\" height=\"1015\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Einen Schwerpunkt bildeten in diesem Jahr Filme, in deren Mittelpunkt <strong>junge starke Frauen<\/strong> stehen, die sich mit ihrer tradierten Rolle nicht mehr zufrieden geben und trickreich bis offen gegen alte Rollenmuster revoltieren. Programmatisch daf\u00fcr stand unserer Er\u00f6ffnungsfilm <strong>SUBIRA<\/strong> von der anwesenden <strong>Regisseurin Rauneet Sippy Chadha aus Kenia<\/strong>. Eine junge Frau von der Insel Lamu k\u00e4mpft darum, Schwimmen zu lernen &#8211; ein ungeh\u00f6riger Wunsch in der muslimischen Gesellschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_4.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_4.png\" alt=\"N_4\" width=\"363\" height=\"243\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Hans-J\u00f6rg Heinrich, Sippy Chada, Sahiba Chada<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">In der anschlie\u00dfenden Diskussion wurde deutlich, dass Chadha als afrikanische Filmemacherin bei der Entwicklung des Plots auf das heimische Publikum achten und an den Stand der gesellschaftlichen sozialen Entwicklung anknu\u0308pfen muss.<br \/>\nIn afrikanischen L\u00e4ndern wurde ihr Film auch ganz anders angenommen als in Europa. Dort wurde ihr Film bisher mit zahlreichen Preisen bedacht.<br \/>\nDer Film <strong>KHARTOUM OFFSIDE<\/strong> von Marwa Zein aus dem Sudan zeigt eine Gruppe junger Frauen, die darum k\u00e4mpft, Fu\u00dfball spielen zu du\u0308rfen obwohl dies den Moralvorstellungen ihrer konservativ-muslimischen Familien und der Gesellschaften widerspricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">.<a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_5.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_5.png\" alt=\"N_5\" width=\"376\" height=\"228\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Eiman Seifeldin und Hans-J\u00f6rg Heinrich<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">Zur Diskussion hatten wir die <strong>sudanesische Aktivistin Eiman Seifeldin<\/strong> zu Gast, die sich gegen Menschenrechtsverletzungen im Sudan engagiert. In bewegenden Worten schilderte sie uns die angespannte aktuelle politische Situation im Sudan und den z\u00e4hen Kampf vieler Frauen um soziale Gleichberechtigung und Mitsprache.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">In ihrem rasant gedrehten Road-Movie <strong>FLATLAND<\/strong> erz\u00e4hlt die s\u00fcdafrikanischen Regisseurin Jenna Bass anhand des Schicksals dreier junger Frauen von weiblicher Selbstbestimmung unter den gesellschaftlichen Machtverh\u00e4ltnissen in Su\u0308dafrika. Irgendwo zwischen Polizeithriller,<br \/>\nEmanzipationsgeschichte und Gesellschaftsdrama beerdigt sie dabei ein weiteres Mal den Mythos von der s\u00fcdafrikanischen \u201eRainbow Nation\u201c. Die zu diesem Film eingeladene <strong>Hauptdarstellerin Nicole Fortuin<\/strong> hatte leider kein Visum erhalten, konnte aber per Videobotschaft ihre Verbundenheit mit unserem Festival zum Ausdruck bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_6.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_6.png\" width=\"376\" height=\"251\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Nicole Fortuin<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">Mit <strong>DHALINYARO (JEUNESSE)<\/strong> zeigten wir erstmals einen Film aus <strong>Dschibuti. Lula Ali Ismail<\/strong> ist die erste Regisseurin, die dort jemals einen Film gedreht hat. Erz\u00e4hlt wird die Geschichte einer engen Freundschaft zwischen drei selbstbewussten jungen Frauen, die ihre Zukunftstr\u00e4ume zu verwirklichen suchen. Damit vermittelte die Regisseurin den Zuschauern faszinierende Einblicke in das moderne Leben in dem ostafrikanischen Kleinstaat.<br \/>\nViele afrikanische L\u00e4nder werden nach wie vor von<strong> fundamentalistischen Auseinandersetzungen<\/strong> gepr\u00e4gt. Dazu zeigten wir mehrere Filme. Der <strong>tunesische<\/strong> Regisseur <strong>Mahmoud Ben Mahmoud<\/strong> erz\u00e4hlt in dem wie ein Krimi aufgebauten Film <strong>FATWA<\/strong> von einem jungen Mann, der sich einer radikal-islamistischen Gruppe angeschlossen hat und t\u00f6dlich verunglu\u0308ckt. Auf der Suche nach den Ursachen seines Todes geraten seine Eltern zunehmend in das Visier von Islamisten.<br \/>\nDer kreativ und radikal inszenierte <strong>marokkanische<\/strong> Film <strong>RAZZIA<\/strong> von <strong>Nabil Ayouch<\/strong> stellt vor dem Hintergrund von Demonstrationsszenen fu\u0308r einen islamistischen Staat fu\u0308nf Menschen unterschiedlicher Art vor, die alle verzweifelt nach Ver\u00e4nderung, nach Selbstbestimmung und Freiheit streben.<br \/>\nIn dem Kurzfilm <strong>BROTHERHOOD<\/strong> erz\u00e4hlt die <strong>tunesische<\/strong> Regisseurin <strong>Meryam Joobeur<\/strong> von einen jungen IS-K\u00e4mpfer, der aus Syrien zu seiner Familie zuru\u0308ckkehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ein Publikumsrenner war der Film der jungen <strong>Regisseurin Lucie Viver:<\/strong><br \/>\n<strong>SANKARA N\u2018EST PAS MORT.<\/strong> Er ist eine Hommage an den ermordeten<br \/>\ncharismatischen Pr\u00e4sidenten Burkina Fasos.<br \/>\nViver begleitet den jungen Poeten Bikontine auf seiner Suche nach Identit\u00e4t und Zukunft auf eine Reise durch das Land. Dort trifft er auf die unterschiedlichsten Menschen, lernt deren verschiedene Lebensverh\u00e4ltnisse kennen und erf\u00e4hrt von ihren Tr\u00e4umen und Entt\u00e4uschungen. So zeichnet der Film ein vielschichtiges Bild der Menschen Burkina Fasos, deren Zukunft ungewiss ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_7.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_7.png\" width=\"440\" height=\"294\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Burkhard Leber und Lucie Viver<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">Im anschlie\u00dfenden Filmgespr\u00e4ch erl\u00e4uterte Lucie Viver, wie sie auf mehreren Reisen zun\u00e4chst ohne Kamera das Land bereiste, umfassend recherchierte und dabei den <strong>Poeten Bikontine<\/strong> kennen lernte, der sich bereit erkl\u00e4rte, als <strong>Protagonist<\/strong> des Filmes zu wirken.<br \/>\nIn der <strong>Tradition des afrikanische Geschichten Erz\u00e4hlens<\/strong> zeigten wir zwei<br \/>\nunterschiedliche Filme aus Burkina Faso und Nigeria.<br \/>\nIn ihrem Road-Movie <strong>DUGA LES CHAROGNARDS<\/strong> setzen sich die Regisseure <strong>Abdoulaye Dao und Herv\u00e9 E. R. Lengani aus Burkina Faso<\/strong> mit den in Westafrika vertretenen Religionen auseinander. Muslimische, katholische, protestantische, evangelikale und animistische Friedhofsw\u00e4rter verweigern nacheinander die Beerdigung eines Verstorbenen. Der Film ist gespickt mit vielen Seitenhieben auf traditionelle und religi\u00f6se Fu\u0308hrer, auf Bu\u0308rokratie und korrupte Polizei, Egoismus und Geldgier. Die <strong>satirisch gef\u00e4rbte Tragikom\u00f6die<\/strong> ist fu\u0308r uns Westler ein eher <strong>ungew\u00f6hnlicher Einblick<\/strong> in eine fremde Kultur.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_8.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_8.png\" width=\"612\" height=\"266\"><\/a><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">S\u00e9bastien Martineau und Abdoulaye Dao &nbsp;&nbsp; | &nbsp; &nbsp; Filmstill<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">Im Filmgespr\u00e4ch erl\u00e4uterte uns der anwesende <strong>Abdoulaye Dao<\/strong>, dass in vielen popul\u00e4ren Fernsehserien Westafrikas soziale, politische und religi\u00f6se Konflikte auf humorvolle Art und Weise in oft skurrilen Geschichten kritisch verpackt werden.<br \/>\nDer Film <strong>Duga &#8211; die Geier<\/strong> &#8211; greift diese popul\u00e4re Erz\u00e4hlkunst auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ganz anders der Erstlingsfilm <strong>Kassala<\/strong> der jungen <strong>nigerianischen Filmemacherin Ema Edosio<\/strong>. Der kom\u00f6diantische Film spielt an Originalschaupl\u00e4tzen in den Armenvierteln von Lagos und hebt sich so von den g\u00e4ngigen Nollywood-Produktionen ab. Edosio erz\u00e4hlt eine tragische Geschichte, mit der sich viele Jugendliche im heutigen Nigeria identifizieren k\u00f6nnen, denn auch deren Realit\u00e4t erscheint &#8211; hoffnungslos.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_9.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_9.png\" alt=\"N_9\" width=\"573\" height=\"317\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Ema Edosio und Hans-J\u00f6rg Heinrich<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">Im anschlie\u00dfenden Filmgespr\u00e4ch erkl\u00e4rte Ema Edosio engagiert ihr Anliegen des Films. Die vier lauten, rauhen oft aufdringlichen und albernen Charaktere des Films hat sie bewusst so gew\u00e4hlt, da das die Realit\u00e4t der gro\u00dfst\u00e4dtischen Jugendliche widerspiegelt. Nur der Lauteste und Brutalste setzt sich durch. Armut und Geldmangel sind vorherrschend und ein kleines Unglu\u0308ck kann eine gro\u00dfe pers\u00f6nliche Trag\u00f6die hervorrufen. Alles wird jedoch in kom\u00f6diantischer Manier gespielt, denn das erwartet das nigerianische Publikum. Edosio fu\u0308hrt die Handlung ihrer Protagonisten jedoch nie ins Absurde, sondern orientiert sich hart an der Realit\u00e4t. Das deutsche Publikum dankte der Regisseurin f\u00fcr ihre Erkl\u00e4rungen des kulturellen Backgrounds.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Film anderer Art ist der Debutfilm <strong>THE BURIAL OF KOJO<\/strong> von dem ghanaischen Musiker <strong>Blitz the Ambassador<\/strong>. Darin tauchen die Kinozuschauer in die magische Welt eines kleinen M\u00e4dchens. Auf der Suche nach ihrem Vater vermischen sich Bilder aus Fantasie und Wirklichkeit in Welten, die zwischen Leben und Tod existieren. Viele symbolische Bilder mu\u0308ssen noch entschlu\u0308sselt werden. Auch die von dem Musiker selbst komponierte Filmmusik trug viel zu der oft magischen Stimmung des Filmes bei.<br \/>\nLeider konnte der Regisseur nicht anwesend sein. Er h\u00e4tte uns dabei helfen k\u00f6nnen. So blieb das Publikum nach dem Film zun\u00e4chst schweigend und nachdenklich auf den Pl\u00e4tzen sitzen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_10.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_10.png\" width=\"571\" height=\"321\"><\/a><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">Wie in jedem Jahr zeigten wir einen Film in Zusammenarbeit mit <strong>Amnesty International<\/strong>. Diesmal den sudanesischen Film <strong>TALKING ABOUT TREES<\/strong>. Vier alte Veteranen des sudanesischen Films schwelgen in Erinnerungen an ihren \u201eSudanesischen Filmclub\u201c. In einem totalit\u00e4r islamisch regierten Land galt es in den 90er Jahren jedoch als gef\u00e4hrlich, Filme zu zeigen und die Kinos wurden geschlossen.<br \/>\nNun erfahren wir durch die Medien, dass in Khartoum ku\u0308rzlich wieder erste Filmvorfu\u0308hrungen im Freien stattgefunden haben.<br \/>\nEngagiert und kenntnisreich ging <strong>Thomas Grand<\/strong>, der Regisseur des Films <strong>Poisson d\u2018or, poisson African &#8211; Golden fish, African fish<\/strong> auf Nachfragen des Publikums ein. Mit Ko-Regisseur <strong>Moussa Diop<\/strong> zeigten sie in ihrem eindrucksvollen Dokumentarfllm in wundersch\u00f6nen Bildern das \u00f6kologische und \u00f6konomische Drama in der kleinen Hafenstadt Kafountine an der Atlantikku\u0308ste der Casamance \/ Su\u0308dsenegal. Die Fischerei und das verarbeitende Gewerbe sind bedroht von \u00dcberfischung durch gro\u00dfe Trawler vor der K\u00fcste, durch immer knapper werdendes Brennholz und einer chinesischen Fischmehlfabrik.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_11.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_11.png\" alt=\"N_11\" width=\"593\" height=\"165\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">D\u00f6rte Staehler und Thomas Grand<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">Unter dem ironisch gemeinten Titel <strong>We Need Prayers<\/strong> pr\u00e4sentierte <strong>The Nest Collective<\/strong> aus Nairobi eine Serie von acht Kurzfilmen. Erz\u00e4hlt werden Alltagsgeschichten, die jedem Kenianer nur zu vertraut sind, herrlich beobachtet und in Szene gesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Immer wieder taucht der Begriff <strong>Afrofuturismus<\/strong> in der afrikanischen Kunstszene auf. Viele Ku\u0308nstler in Afrika und in der Diaspora besch\u00e4ftigen sich in Science-Fiction-Filmen und in virtuellen Realit\u00e4ten mit Zukunftsthemen, Visionen und Utopien. Anhand einer Kurzfilmreihe und des gewaltigen Bildwerkes <strong>Black Panther<\/strong> von <strong>Ryan Coogler<\/strong> wollten wir diesen Begriff in einer Diskussion mit Experten nach dem Film n\u00e4her untersuchen. Dafu\u0308r str\u00f6mte das Publikum in den Saal.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_12.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_12.png\" width=\"547\" height=\"311\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_13.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_13.png\" alt=\"N_13\" width=\"618\" height=\"412\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Dazu gewannen wir den in Hamburg lebenden Produzenten und Regisseur <strong>Jean-Alexander Ntivyihabwa<\/strong> zu einem Nachgespr\u00e4ch. Fu\u0308r Arte hatte er im Sommer den Film &#8220;Africa Rising&#8221; als Ko-Regisseur erstellt, der mit einer W\u00fcrdigung des Films Black Panther begann. Ntivyihabwa stellte heraus, dass im Black Panther-Film <strong>afrikanische Traditionen und Mythologien mit modernsten technologischen Elementen verbunden<\/strong> werden, um eine vom Westen losgel\u00f6ste <strong>postkoloniale Identit\u00e4t<\/strong> zu kreieren, die in einer afrozentrischen Zukunft verortet ist. Alle Helden des Films sowie der Regisseur sind im Gegensatz zu bisherigen Science Fiction Filmen afrikanischer Herkunft. Dies wurde in den afrikanischen Communities weltweit gefeiert. Das Publikum dankte mit gro\u00dfem Applaus fu\u0308r die aufschlussreiche Einordnung.<br \/>\nEbenso fasziniert waren die u\u0308berwiegend jungen Zuschauer von den tags zuvor gezeigten Kurzfilmen junger meist kenianischer Regisseure zum Thema Afrofuturismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Musikfilme kamen in diesem Jahr aus <strong>Kuba: BAKOS\u00d3<\/strong> und aus Berlin: <strong>AFRO X BEATS X BERLIN<\/strong>. In beiden Produktionen steht der <strong>Afrobeat<\/strong> im Mittelpunkt. Das \u00fcberwiegend junge Publikum war begeistert u\u0308ber die frische Musik. Im kubanischen Film geht die Reise des jungen DJ&#8217;s Jigu\u0308e von Havanna bis zum 900 km entfernten Santiago, wo er das musikalische afrikanische Erbe der Kubaner noch bewusster vorfindet.<br \/>\nDer Regisseur des Berliner Films <strong>David Yaw Debrah<\/strong> war angereist und es gab ein intensives Gespr\u00e4ch u\u0308ber die sich entwickelnde <strong>Afrobeats- und House Szene in Berlin<\/strong>, mit dem Wunsch, mehr musikalischen Austausch zwischen Hamburg und Berlin anzuschieben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_14.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_14.png\" alt=\"N_14\" width=\"593\" height=\"166\"><\/a><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Filmstill Bakos\u00f3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; |&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; David Yaw Debrah<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">Ein besonderes Event in diesem Jahr war die Vorf\u00fchrung von <strong>Virtuell Reality (VR)Filmen<\/strong> aus Kenia, Senegal und Ghana in der <strong>Zentralbibliothek<\/strong> am Hauptbahnhof. Die Filme pr\u00e4sentieren die vielf\u00e4ltige und stets im Wandel befindliche kulturelle Landschaft des heutigen Afrikas.<br \/>\nSchon zur Er\u00f6ffnung mit stimmungsvoller <strong>Koramusik<\/strong> des senegalesischen Spielers <strong>Samba N&#8217;Diaye<\/strong> dr\u00e4ngten sich Besucher in den Veranstaltungssaal der Zentralbibliothek. Da unsere eingeladenen afrikanischen G\u00e4ste leider kurzfristig abgesagt hatten gab <strong>Hans-J\u00f6rg Heinrich<\/strong> von AUGEN BLICKE AFRIKA e.V. eine kleine Einf\u00fchrung in Absicht und Thematik der Filme<br \/>\n<strong>&#8220;African Futures&#8221;<\/strong>.<br \/>\nDurch sechs VR-Brillen konnten die G\u00e4ste die sieben bis zehn min\u00fctigen Filme betrachten. Neugier gefolgt von Faszination und Begeisterung waren die meisten Reaktionen auf das neue Seherlebnis. Durch die moderne Technik konnten wir Interesse f\u00fcr Afrika wecken und durch das Interesse an afrikanischen Filmen neue Begeisterung fu\u0308r die VR-Technik. Auch an den folgenden zwei Tagen waren unsere Vorf\u00fchrbrillen die ganze Zeit in Benutzung. Ein gro\u00dfer Erfolg fu\u0308r uns und ein gro\u00dfartiges Erlebnis fu\u0308r die Zuschauer.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_15.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_15.png\" alt=\"N_15\" width=\"615\" height=\"204\"><\/a><\/p>\n<h3>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Samba N&#8217;Diaye<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_16.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_16.png\" alt=\"N_16\" width=\"621\" height=\"413\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_17.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_17.png\" alt=\"N_17\" width=\"620\" height=\"411\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Am letzten Festivalsamstag startete um 22 Uhr unsere <strong>Abschlussparty<\/strong> im<br \/>\n<strong>MUT-Theater<\/strong> mit afrikanischer Discomusik von Klassikern bis Afrobeat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_18.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_18.png\" alt=\"N_18\" width=\"545\" height=\"403\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wir nutzten auch die Anwesenheit der afrikanischen Regisseur*innen zu <strong>pers\u00f6nlichen Begegnungen, zu intensivem Austausch und Stadtrundg\u00e4ngen<\/strong> mit den G\u00e4sten. Daraus folgten Gegeneinladungen und die Beteuerung zu weiterer guter Zusammenarbeit. Rolf gewann sogar zwei Sankt Pauli Fans.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_19.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_19.png\" width=\"628\" height=\"349\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">AUGEN BLICKE AFRIKA nach der Er\u00f6ffnung<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_20.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_20.png\" width=\"522\" height=\"253\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Lucie Viver&nbsp;&nbsp;&nbsp; |&nbsp;&nbsp;&nbsp; Thomas Grand Abdou&nbsp;&nbsp;&nbsp; |&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hans, Thomas<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_21.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_21.png\" width=\"539\" height=\"163\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">an den Landungsbru\u0308cken: Ema, Hans-J\u00f6rg, Thomas, Rolf<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_22.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_22.png\" width=\"488\" height=\"149\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Sippy Chada in \u00d6velg\u00f6nne&nbsp;&nbsp;&nbsp; |&nbsp;&nbsp;&nbsp; Thomas, Abdou, Hans, Rolf<\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_23.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_23.png\" width=\"536\" height=\"300\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Nachbesprechung in der Kneipe<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">Mit gro\u00dfer Freude konnten wir im September einen <strong>Preis fu\u0308r herausragende Projekte gemeinnu\u0308tziger Vereine von der Norddeutschen Stiftung fu\u0308r Umwelt und Entwicklung<\/strong> (NUE) entgegennehmen. Wir freuen uns sehr \u00fcber diese Anerkennung unserer mehr als achtj\u00e4hrigen ehrenamtlichen Arbeit fu\u0308r das Film- und Kulturfestival in Zusammenarbeit mit dem Studio-Kino Hamburg.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_24.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/N_24.png\" width=\"519\" height=\"322\"><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Fu\u0308r den Verein die Gru\u0308ndungsmitglieder Burkhard Leber, Ingrid Wernich<br \/>\nund Hans-J\u00f6rg Heinrich<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">Und schlie\u00dfen m\u00f6chte wir die Nachlese mit einem Dankesschreiben der<br \/>\nLehrbeauftragten der Universit\u00e4t L\u00fcneburg Ilsemargret Luttemann, die in<br \/>\njedem Jahr mit einer Reihe von Studenten unser Filmfestival besucht.<br \/>\n<em>The wonderful filmfestival AugenBlicke in Hamburg (the 8th edition!!!) has<\/em><br \/>\n<em>closed its curtains yesterday evening and I got so sad but I have to admit that<\/em><br \/>\n<em>I need now some time to step back and think about all the wonderful films that<\/em><br \/>\n<em>I have seen. What a diversity in styles and genres, we met quite a number of<\/em><br \/>\n<em>different film directors and other people who commented on the films or the<\/em><br \/>\n<em>political situation of the country from which the films originated. I want to<\/em><br \/>\n<em>express my deepest gratitude and admiration for the professional work that<\/em><br \/>\n<em>the team of organizers has invested to make the festival such a success and<\/em><br \/>\n<em>point of attraction. It gets more and more visitors each year because the<\/em><br \/>\n<em>quality of the films and the presentation, the warm welcome to the spectators<\/em><br \/>\n<em>transform it into a reliable and good product. It gives us informations on Africa<\/em><br \/>\n<em>or certain topis, it provides us with new insights. Thank you so much to Indrid<\/em><br \/>\n<em>Wernich, Hans-J\u00f6rg Heinrich, Burkhard Leber, Rolf Denkewitz und Astrid<\/em><br \/>\n<em>K\u00fchl. We are waiting impatiently for the next festival to come!!!<\/em><br \/>\n<em>I give a price to my favourite doumentary &#8220;Sankara n&#8217;est pas mort&#8221; (Sankara<\/em><br \/>\n<em>is not dead) from Lucie Viver, another price goes to &#8220;The burial of Kodjo&#8221; from<\/em><br \/>\n<em>Blitz Bazawule together with &#8220;La mis\u00e9ricorde du jungle&#8221; (The mercy of the<\/em><br \/>\n<em>jungle) by Joel Karekezy. Hopefully they all make it to the movies!<\/em><br \/>\nIlsemargret Luttemann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im letzten Jahr pr\u00e4sentierten wir bei unserem 8. afrikanischen Filmfestival im Studio-Kino in der Bernstorffstra\u00dfe 50 Filme aus 20 L\u00e4ndern. Diese neuen Produktionen vielfach junger afrikanischer Regisseur*innen prangern gesellschaftliche Missst\u00e4nde an, zeigen vielf\u00e4ltiges urbanes Leben und geben oft intime Einblicke &hellip; <a href=\"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/nachlese-2019\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5126,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"afrika2019.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-5234","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5234"}],"version-history":[{"count":61,"href":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5234\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6902,"href":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5234\/revisions\/6902"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5126"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.augen-blicke-afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}