Rengaine – Hold Back

Frankr. / Algerien 2012, R.: Rachid Djaïdani, 75 Min., OF m. engl. UT

Rengaine - Hold BackDorcy, ein junger schwarzer Schauspieler, und Sabrina, eine junge Maghrebinerin, lieben sich und wollen heiraten. Aber die Familie von Sabrina ist dagegen. Sie stammt aus einer algerischen, muslimischen Familie, Dorcy ist ein Christ aus Schwarzafrika. Es wird nicht einfacher dadurch, dass Sabrinas ältester Bruder, als solcher verantwortlich für die Moral der Familie, eine Jüdin liebt.
Djaïdani lässt in seinem höchst lebendigen Debüt Kultur, Religion und Hautfarbe aufeinander krachen. Es ist die alte Geschichte von einer Liebe, die durch Vorurteile und latenten Rassismus bedroht ist, Romeo und Julia in Paris.

„Rengaine“ bekam beim Lissabon & Estoril Film Festival den Cineeuropa Preis und in Cannes 2012 den der „Director’s Fortnight”.
Rachid Djaïdani wurde 1974 in Carrières-sous-Poissy als Sohn eines sudanesischen Vaters und einer algerischen Mutter geboren. Er arbeitete als Schauspieler in kleinen Film- und Fernsehrollen, ehe er seinen ersten Roman „Boumkoeur“ schrieb. „Rengaine“ ist sein erster Spielfilm. In ihm verarbeitet er Erfahrungen aus seiner eigenen Familie. Der Film wurde unabhängig, ohne finanzielle Unterstützung von außen erstellt.

Rengaine - Hold Back

Filmfotos „Rengaine – Hold Back“


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